BIOKERAMIKFASERGEWEBE
Lösliche Fasergewebe (Biokeramik) werden durch das Gießen von Erdalkalimetallfasern (einer Mischung aus Silizium, Kalzium und Magnesium) gewonnen.
Durch das Mischen dieser Fasern mit einer kleinen Menge Zellulosefaser und einer Einlage, die aus E-Fäden oder Stahldraht bestehen kann, entsteht Biokeramikfaser. Diese wird zur Herstellung von Geweben aus Keramikfaser verwendet.
Diese Gewebe zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Ausgezeichnete Hochtemperaturbeständigkeit.
- Enorme Temperaturwechselbeständigkeit.
- Hervorragende Wärmedämmfähigkeiten. (Unbedenklichen Fasern gemäß der Richtlinie 67/548/EWG)
- Temperaturgrenzen:
- Bis zu 750 °C für Gewebe mit Glasfaserkern
- Bis zu 1000 °C für Gewebe mit Edelstahlkern
- Nach dem Zersetzen des organischen Materials (18-20 %) handelt es sich um ein nicht brennbares Gewebe.
- Es ist beständig gegen Säuren und Laugen, mit Ausnahme von Phosphorsäure, Flusssäure und hochkonzentrierten Laugen.

